29.09.2012 / Feuilleton / Seite 13

Modell am Ende

Der Botschafter Chinas nahm an einer Tagung in Potsdam teil

Arnold Schölzel
Seit August 2012 ist Shi Mingde Botschafter der Volksrepublik China in der Bundesrepublik. Am Donnerstag nahm er zusammen mit dem Wirtschaftsminister Brandenburgs an einer Podiumsdiskussion im Rahmen des 16. Potsdamer Kolloquiums zur Außen- und Deutschlandpolitik teil. Auf ihn konzentrierte sich das Interesse der etwa 100 Anwesenden. Thema der von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg, der »Hellen Panke«, dem Verband für internationale Politik und Völkerrecht e. V. sowie der Zeitschrift WeltTrends ausgerichteten Tagung, die am Freitag fortgesetzt wurde, waren die »Deutsch-chinesischen Beziehungen in Geschichte und Gegenwart«.

Shi Mingde, Jahrgang 1954, ist mit seiner Biographie ein bemerkenswerter Teil dieser Geschichte: Er kam 1972 zum ersten Mal in die DDR, verbrachte dort als Student und Diplomat insgesamt fast zwölf Jahre und erlebte, wie er schilderte, die Nacht des 9. November 1989 an der Bornholmer Brücke in Berlin. Sein Kommentar: »Die DDR ist ...

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