12.09.2012 / Inland / Seite 2

MAD wollte Mundlos anwerben

Untersuchungsausschuß zum Neonaziterror entsetzt über vorenthaltene Akte. Ex-Verfassungsschützer beruft sich auf Erinnerungslücken

Das späte Auftauchen einer Akte, die der Militärische Abschirmdienst (MAD) in den 1990er Jahren über den späteren Rechtsterroristen Uwe Mundlos führte, hat am Dienstag im Untersuchungsausschuß des Bundestags für Empörung gesorgt. Nach Informationen von Spiegel online geht aus dieser Akte auch ein Anwerbeversuch hervor. Mundlos soll jedoch abgelehnt haben. Der MAD hatte seit dem Auffliegen der Terrorzelle verschwiegen, jemals eine Akte über eines der bisher bekannten Mitglieder des »Nationalsozialistischen Untergrunds« geführt zu haben.

Der Ausschußvorsitzende Sebastian Edathy (SPD) erklärte am Dienstag, das Gremium habe bei den zuständigen Behörden alle Unterlagen über Mitglieder der Terrorzelle angefordert. Seit März wüßten ...

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