11.09.2012 / Ansichten / Seite 8

Kriegstote

Trauern elf Jahre nach »9/11«

Rüdiger Göbel
Elf Jahre liegen die Anschläge auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington zurück. Mehr als 3000 Menschen waren am 11. September 2001 beim verheerendsten Attentat in der Geschichte der USA getötet worden. Die Bilder der in die Wolkenkratzer krachenden Linienmaschinen sind ins kollektive Gedächtnis gebrannt. Eine Gedenkstätte am »Ground Zero« in Lower Manhattan erinnert an die Toten. Mehr als viereinhalb Millionen Menschen haben das zum zehnten Jahrestag eingeweihte Areal besucht. Wer heute um die Opfer der Terroranschläge trauert, sollte die Toten des sogenannten Krieges gegen den Terror nicht vergessen, die Opfer also in Afghanistan und Pakistan, im Irak und am Horn von Afrika. Daran erinnert die friedenspolitische Ärzteorganisation IPPNW. Deren Report »Body Count – Opferzahlen nach zehn Jahren Krieg gegen den Terror« zufolge sind bei den US-geführten Militärinterventionen in diesen Ländern bis zu 1,7 Millionen Menschen getötet worden. Allein im Irak ...

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