11.09.2012 / Sport / Seite 16

Quasi aus dem Stand

Mit dem First-strike-Tennis ihrer besten Zeiten gewann Serena Williams das Finale der US Open

Peer Schmitt
Wieder einmal wurde am sogenannten Super Saturday der US Open das Stadion wegen einer Sturmwarnung evakuiert. Vorher hatte man – unter offensichtlich irregulären Bedingungen, Sturmböen machten die Ballwechsel zum reinen Glücksspiel – noch das Halbfinale zwischen Thomas Berdych und Andy Murray stattfinden lassen. Murray ging ein bißchen smarter mit den Bedingungen um und gewann. Das Damenfinale zwischen Viktoria Azarenka und Serena Williams wurde auf den Sonntag verschoben. Azarenka hatte sich mit hart erkämpften Dreisatzsiegen gegen Titelverteidigerin Samantha Stosur und Maria Scharapowa qualifiziert. Serena Williams’ Weg ins Finale sah dagegen wie ein Spaziergang aus, und aufgrund einer bisherige Bilanz von 9:1 gegen Azarenka mußte sie als absolute Favoritin angesehen werden. Unabängig vom Ausgang des Finals war klar, daß Azarenka mit über 10000 Punkten die Weltrangliste weiter beeindruckend anführen würde. Eine Standortbestimmung war es dennoch. Azarenka hatte di...

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