31.08.2012 / Ausland / Seite 2

Mursi greift Assad an

Syrien wertet Rede des ägyptischen Präsidenten in Teheran als Einmischung

Ägyptens neuer Präsident Mohammed Mursi hat auf dem Treffen der Blockfreien in Teheran einen Machtwechsel in Syrien gefordert. Die »Solidarität mit dem syrischen Volk« in dessen Kampf gegen ein »Regime der Unterdrückung« sei eine ethische Pflicht und eine strategische Notwendigkeit, erklärte Mursi am Donnerstag. Es war der erste Besuch eines ägyptischen Staatsoberhaupts im Iran seit mehr als 30 Jahren. Die syrische Delegation verließ aus Protest die Versammlung, als Mursi sprach. Dieser forderte eine klare politische Vision für einen friedlichen Übergang zu einer Demokratie in Syrien. Das Blutvergießen dort werde nur aufhören, »wenn wir alle wirkungsvoll eingreifen«. Mursi hatte sich zuvor wiederholt gegen eine militärische Intervention ausgesprochen. Der ägyptische Präsident habe mit seiner ...

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