16.08.2012 / Inland / Seite 8

»Barrierefreiheit, Brandschutz und anderes«

Berlin: Volkssolidarität kann sich Übernahme besetzten Seniorentreffs vorstellen, sorgt sich aber wegen Auflagen. Gespräch mit Heidi Knake-Werner

Gitta Düperthal
Heidi Knake-Werner ist Landesvorsitzende des Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarität in Berlin und ehemalige Sozial­senatorin der Partei Die Linke

Der Erhalt des Seniorentreffs Stille Straße in Berlin-Pankow steht auf der Kippe. Der Bezirk hat den Besetzern bereits das Telefon abgestellt. Die »Volkssolidarität« hatte Interesse angemeldet, die Trägerschaft für die Freizeitstätte zu übernehmen. Was ist Stand der Diskussion?

Wir haben signalisiert, daß wir es völlig falsch finden, heutzutage in einem Berliner Stadtteil wie Pankow so eine Seniorenbegegnungsstätte einfach zu schließen. Dort leben viele ältere Menschen. Für sie kommt es darauf an, einen Treffpunkt in der Nähe zu haben: Wo sich soziales Leben entwickeln kann, sie sich nicht einsam fühlen müssen und ihren Interessen gemeinsam nachgehen können. Deshalb haben wir als sozialer Wohlfahrtsverband gesagt: Wenn die Möglichkeit für eine freie Trägerschaft gegeben ist, könnten wir uns das vorstellen.

B...

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