11.08.2012 / Ausland / Seite 6

Rom am Potomac River

Der US-Präsident gilt als mächtigster Mann des Systems. Doch das ist eine Illusion

Mumia Abu-Jamal
Schritt für Schritt bewegt sich die Nation auf die bevorstehenden US-Präsidentschaftswahlen zu. Erfüllt eher von Furcht denn Hoffnung sammeln sich die Unterstützer um ihre jeweiligen Kandidaten in einem Wahlkampf, in dem es mehr um die Person als das Programm geht. Im November stimmen die Wähler dann nicht nur anhand des von milliardenschweren Werbekampagnen geprägten illusionären Abbilds des künftigen Präsidenten ab, sondern krönen auch einen befristet herrschenden Imperator, der eine ungeheuer große Militärmaschinerie befehligt. Nach offizieller Lesart ist dieser Politiker die mächtigste Figur des Systems und regiert, zumindest eine Zeitlang, angeblich diese Struktur. Wenn wir aber genauer hinter die Kulissen schauen, stellen wir fest, daß dies nur eine weitere Illusion über das Machtgefüge ist, der wir aufsitzen sollen. L. Fletcher Prouty, Oberst der US-Air Force und ehemaliger Kommandeur für Spezielle Operationen des Vereinigten Generalstabs, hat 2011 unter dem Titel »JFK: The CI...

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