23.07.2012 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Lernen von Singapur

Myanmar drängt in die Weltwirtschaft. Die notwendige Qualifizierung der Arbeitskräfte soll mit Hilfe des benachbarten Stadtstaates erfolgen

Thomas Berger
Seit zwei Jahren befindet sich Myanmar (ehemals Burma) auf dem Weg aus der politischen und wirtschaftlichen Isolation. Nach erzielten Fortschritten dank politischer und ökonomischer Reformen verfolgen sowohl Regierung als auch Oppositionskräfte nunmehr ein gemeinsames Ziel: Den Aufbau (bzw. Entfesselung) der Produktivkräfte. Das Land soll aus seiner Armut und wirtschaftlichen Rückständigkeit befreit werden. Nur wenige Wirtschaftsbereiche, wie etwa der halboffizielle Export von Tropenhölzern, haben während der jahrzehntelangen Militärdiktatur floriert. Die Erlöse aus diesen staatlich sanktionierten Geschäften flossen hingegen in die Taschen weniger Profiteure. Ein großer Teil der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft, und das eher schlecht als recht. Jegliche Industrie ist in Myanmar bislang nur rudimentär entwickelt. Es dürfte ein langer Weg werden, wirtschaftlich mit den südostasiatischen Nachbarstaaten mithalten zu können und das Land stärker in den P...

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