23.07.2012 / Leserbriefe / Seite 14

Aus Leserbriefen an die Redaktion

Ein Witz Zu jW vom 19. Juli: »Mehr Geld dank Streiks« Immer wieder liest man etwas zu der Entwicklung von Löhnen und Gehältern, auch vom statistischen Bundesamt. Was ist die Grundlage? Daß nur das Einkommen von besserverdienenden Festangestellten in Großunternehmen zum Maßstab genommen wird, ist doch wohl ein Witz. Neuangestellte bekommen immer weniger Lohn zum Anfang. Das verschwindet aus der Statistik, ebenso Arbeitszeitverlängerungen, z.B. durch Urlaubsverkürzung (früher waren 30 Tage normal, heute ist das schon Luxus). Eine vernünftige Aussage wäre z.B., wieviel für vergleichbare Arbeit heute und früher pro Stunde bezahlt wurde, Urlaub anteilig dazugezählt, unabhängig davon, ob man fest oder bei einem Subunternehmen oder sonstwo angestellt ist. Da würde wohl eher etwas Negatives herauskommen. Aber so eine Untersuchung will wohl weder ein staatliches Statistikamt und auch nicht die gewerkschaftliche Organisation WSI machen. (…) Hans-Jürgen Guth, per E-Mail Ungenügendes ...

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