20.07.2012 / Inland / Seite 5

Beschäftigte zahlen

Ermittlungen gegen Anton Schlecker kommen zu spät. Verkäuferinnen haben längst verloren. Linke fordert paritätisches Mitbestimmungsrecht

Mirko Knoche
Die Razzien in der Schlecker-Zentrale und mehreren Privatwohnungen könnte den Firmengründer teuer zu stehen kommen. Am Mittwoch war auch Anton Schleckers Villa im württembergischen Ehingen von Staatsanwaltschaft und Polizei durchsucht worden. Der Verdacht: Insolvenzverschleppung, Bankrott, Untreue. Die Höchststrafe dafür beträgt fünf Jahre Haft. Sollten die Ermittler Vermögen entdecken, das illegal beiseite geschafft wurden, flösse die Summe in die Konkursmasse ein – und wäre damit für den vormaligen Drogeriekönig endgültig verloren. Das bestätigte Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz am Donnerstag.

Geiwitz war im Vorfeld über die Razzien informiert worden und kommentierte zu den Ermittlungen gegen Schlecker am Donnerstag in der Südwest Presse: »Damit ist bei einem Fall dieser Größenordnung und von solch großem öffentlichen Interesse eigentlich grundsätzlich auszugehen«. Die Strafverfolger stützen ihre Ermittlungen auf die Unterlagen, die w...

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