05.07.2012 / Schwerpunkt / Seite 3

Reaktion: Strafanzeige gegen Mitarbeiter des Verfassungsschutzes

Die Hinterbliebenen des in Hamburg vermutlich von der rechten Terrorzelle »Nationalsozialistischer Untergrund« (NSU) erschossenen Gemüsehändlers Süleyman Tasköprü haben Strafanzeige gegen Mitarbeiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz erstattet. Sie werfen den Geheimdienstlern Urkundenunterdrückung (Paragraph 274 des Strafgesetzbuchs) vor. Die Hamburger Rechtsanwältin Gül Pinar hat die Strafanzeige gemeinsam mit drei weiteren Rechtsanwälten an die Bundesanwaltschaft übermittelt. Das berichtete das Hamburger Abendblatt in seiner Donnerstagausgabe. Erreicht werden soll damit laut Zeitungsartikel unter anderem ein Durchsuchungsbeschluß für die Räume des Verfassungsschutzes. »Es ist zu be...

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