04.07.2012 / Ausland / Seite 7

Wahl angefochten

Mexiko: Linkskandidat López Obrador erkennt offizielle Teilergebnisse nicht an. Betrugsvorwürfe gegen Wahlinstitut IFE und angebliche Siegerpartei PRI

Santiago Baez
Andrés Manuel López Obrador will die Präsidentschaftswahlen vom vergangenen Sonntag in Mexiko anfechten. Das kündigte der Kandidat der gemäßigt linken Partei der Demokratischen Revolution (PRD) am Montag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz an. Er werde die vom mexikanischen Wahlinstitut verbreiteten Ergebnisse, denen zufolge Enrique Peña Nieto von der Institutionellen Revolutionären Partei (PRI) die Abstimmung mit 38,15 Prozent gewonnen habe, nicht anerkennen. López Obrador kommt diesen Angaben zufolge auf 31,64 Prozent der Stimmen, die Kandidatin der konservativen Partei der Nationalen Aktion (PAN), Josefina Vázquez Mota, auf 25,4 Prozent. In Mexiko ist bei Präsidentschaftswahlen die einfache Mehrheit der abgegeben Stimmen ausreichend, eine zweite Runde wie in anderen Ländern gibt es nicht. Die Bekanntgabe des offiziellen Endergebnisses ist für den heutigen Mittwoch geplant.

»Ich kann kein Ergebnis hinnehmen, solange ich nicht volle Gewißhe...

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