16.06.2012 / Ausland / Seite 7

Angst wird geschürt

Am Sonntag können die Griechen zwischen SYRIZA und Nea Dimokratia wählen. Die Präferenzen von EU und Bundesregierung sind klar

Heike Schrader, Athen
Neue Umfragen dürfen seit vergangener Woche nicht mehr veröffentlicht werden, doch an dem prognostizierten Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Favoriten dürfte sich auch in den letzten Tagen vor der Wahl am Sonntag in Griechenland nichts geändert haben. »Austeritätsmemorandum oder SYRIZA« lautet die Parole der Linksallianz von Alexis Tsipras, »Pro-Euro-Regierung und Neuverhandlung der Sparmaßnahmen« verspricht sein Konkurrent Antonis Samaras von der konservativen Nea Dimokratia (ND). Beide ringen um den Platz als stärkste Partei und die damit verbundenen, für eine Regierungsbildung ausschlaggebenden 50 Bonussitze im 300köpfigen Parlament. Da Bündnisse diese nicht bekommen, hatte sich SYRIZA im Mai formell ebenfalls als Partei konstituiert.

Beide Favoriten beteuern, im Falle einer Regierungsübernahme den Verbleib Griechenlands in der EU und der Euro-Zone zu sichern, was dem Wunsch der überwiegenden Mehrheit der Griechen entspricht. In inländischen Medien und d...

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