08.06.2012 / Schwerpunkt / Seite 3

Außer Gefecht gesetzt

Kleines Zeichen gegen Kriegspolitik: Anschlag auf Fuhrpark der Bundeswehr in Hannover soll zur Entmilitarisierung der Stadt beitragen

Rüdiger Göbel
In der Nacht, da die NATO in Afghanistan bis zu 18 Menschen bei einem Luftangriff auf eine Famlienfeier getötet hat, haben Antimilitaristen Kriegsgerät der Bundeswehr in Hannover unschädlich gemacht (siehe jW vom 7. Juni). »Was wir hier sabotieren, kann woanders keinen Schaden anrichten«, heißt es in einem namentlich nicht gezeichneten Bekennerschreiben, das junge Welt am Donnerstag erreichte (siehe unten). Insgesamt 13 Fahrzeuge, darunter sechs Lastwagen und drei Kleintransporter, standen auf dem Gelände des Versorgungszentrums am Alten Flughafen am frühen Mittwoch morgen in Flammen. Ersten Schätzungen der Einsatzkräfte zufolge entstand ein Schaden von 600000 Euro, Verletzte gab es keine.

Man sehe sich »weiterhin mit einer Bundeswehr konfrontiert, die auch aus Hannover in Kriege zieht, um Rohstoffe zu sichern und Handelsrouten zu beherrschen, einer Bundeswehr, die emsig trainiert, Revolten und Aufstände zu unterdrücken und niederzuschlagen«,...

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