15.12.2011 / Feuilleton / Seite 13

Genau, Genua

Der neue Band aus der Bibliothek des Widerstands untersucht noch ­einmal genau die Umstände rund um den G-8-Gipfel von 2001

Anja Röhl
Die Reihe Bibliothek des Widerstands, das muß immer mal wieder gesagt werden, ist spannender als eine Krimi-Edition. Die Bücher sind alle in einem knappen, klaren Stil geschrieben, der alle Kinderkrankheiten von Intellektualismus bis Massenferne überwunden hat. Die Tatsachen werden berichtet, Belege und Beispiele werden angeführt, die Schlüsse zieht der Leser allein. Komplizierteste Dinge werden in einfacher Sprache erklärt, und das ausnahmslos in allen Büchern der Edition, obwohl diese immer von anderen Autoren geschrieben wurden.

Das neue Buch über Genua im Jahre 2001 – ganzer Titel: »Die blutigen Tage von Genua 2001. G-8-Gipfel, Widerstand und Repression« – räumt mit verschiedenen Irrtümern auf, die noch im öffentlichen Gedächtnis hängen, und untermauert die Eindrücke, die den Augenzeugen in die »Knochen« gefahren sind. Es gab einen Toten, der, als er von einem Polizisten erschossen worden war, wie man im beiliegenden Film sehe...

Artikel-Länge: 4970 Zeichen

Willkommen bei der Tageszeitung junge Welt

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich.

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe