03.11.2011 / Inland / Seite 5

Postbanker grummeln

Beschäftigten drohen drastische Gehaltseinbußen durch Zusammengehen mit der Deutschen Bank. Heute bundesweit Betriebsversammlungen und Aktionen

Herbert Wulff
Im Konflikt bei der Postbank erhöht ver.di den Druck. Am heutigen Donnerstag will die Gewerkschaft bundesweit bei Betriebsversammlungen und Aktionen über den Stand der Verhandlungen zu einem »Überleitungstarifvertrag« informieren. Hintergrund sind drohende Gehaltseinbußen im Zuge der Fusion mit dem Branchenprimus Deutsche Bank. Zunächst sollen die 1600 Angestellten der Kreditabwicklung in eine neue GmbH wechseln und dabei rund 30 Prozent ihrer Bezüge verlieren. Ähnliches droht den Beschäftigten der Call Center und der Zahlungsverkehrseinheiten. Letztlich könnten alle 22000 Postbank-Mitarbeiter betroffen sein, befürchtet die Gewerkschaft.

»Wir werden den geplanten Kahlschlag nicht zulassen und mit den Beschäftigten für einen Überleitungstarifvertrag kämpfen, der ihre Arbeitsbedingungen sichert«, kündigte Beate Mensch vom ver.di-Bundesvorstand am Mittwoch in Berlin an. Seit dem 19. Oktober verhandelt die Gewerkschaft mit der Konzernspitze. Dies...

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