11.07.2011 / Ausland / Seite 6

Protest trotz Reiseverbots

Palästinenser verurteilen Festnahmen von Gaza-Aktivisten. Israel baut weiter an der Trennungsmauer

Karin Leukefeld
Die Vertreterin der Palästinensischen Autonomiebehörde in Europa, Leila Shahid, hat europäische Staaten und Fluglinien heftig dafür kritisiert, daß Aktivisten am 8. Juli nicht zu einem Besuch in die von Israel besetzten palästinensischen Gebiete reisen durften. »Ist Europa genauso blockiert wie Palästina?« fragte sie in einer Erklärung am Freitag. »Was ist die Grundlage dafür, daß europäische Aktivisten, die aus Solidarität nach Palästina reisen wollen, an Flughäfen in europäischen Ländern auf schwarzen Listen stehen und gehindert werden, zum Al-Lud-Flughafen (Ben Gurion/Tel Aviv) zu reisen?«

Mehr als drei Dutzend Gruppen aus der palästinensischen Zivilgesellschaft wollten mit der Kampagne »Willkommen in Palästina« am 8. Juli unter anderem gegen den fortgesetzten Bau der Mauer protestieren, mit der Israel sich von den Palästinensern abschotten will. Der Mauerbau war vor sieben Jahren, am 8. Juli 2004, vom Internationalen Strafgerichtshof für ...

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