23.06.2011 / Titel / Seite 1

Hilferuf aus Gaza

Rüdiger Göbel
Während hierzulande der Streit tobt, ob Linke an einer neuerlichen Solidaritätsflotte für Gaza teilnehmen dürfen, kommt aus den von Israel kontrollierten palästinensischen Gebieten ein eindringlicher Hilferuf. In den Krankenhäusern, Gesundheitszentren und Arztpraxen des Gazastreifens ist mittlerweile die Minimalversorgung der Patienten kaum noch zu schaffen, meldete die Nachrichtenagentur Inter Press Service (IPS) am Dienstag. Es fehle an Medikamenten, Geräten und anderen unentbehrlichen Hilfsmitteln. Gazas stellvertretender Gesundheitsminister Hassan Khalaf erklärte demnach, »wir haben hier eine schwere Versorgungskrise, die außer Kontrolle geraten könnte. Viele Gesundheitsdienste sind nicht mehr verfügbar.«

Konkret sollen Schmerz-, Betäubungs- und Dialysemittel, Antibiotika, Medikamente für Epilepsie- und Krebskranke, Säuglingsnahrung und sogar Gummihandschuhe fehlen. Betroffen sind 1,5 Millionen Palästinenser, die in dem von Israel abgerie...

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