07.10.2010 / Thema / Seite 10

Zionismus als Staatsdoktrin

Vorabdruck. »›Antisemit!‹ Ein Vorwurf als Herrschaftsinstrument«. Israel gilt manchem als Schutzmacht und Heimstätte schlechthin aller Juden. Doch wie ist es tatsächlich um das Verhältnis Israels zu Antisemitismus und Shoah-Überlebenden bestellt?

Moshe Zuckermann
»Noch nie ist der konstruierte Zusammenhang von Zionismus, Israel, Shoah, Antisemitismus und Nahostkonflikt so weidlich instrumentalisiert, perfide ausgekostet und schändlich mißbraucht worden wie im gerade abgelaufenen ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts« (Aus dem Vorwort). Eine solche Situation bedarf der kritischen Klärung, und mit Moshe Zuckermanns »›Antisemit!‹ Ein Vorwurf als Herrschaftsinstrument« erscheint in diesen Tagen im Wiener Promedia Verlag ein wichtiger Beitrag dazu. jW veröffentlicht die ersten beiden Kapitel des Buches, leicht gekürzt und mit Zwischenüberschriften versehen, vorab. Das Buch wird am 23. Oktober um 19 Uhr in der jW-Ladengalerie (Torstraße 6, Berlin-Mitte) in Anwesenheit des Autors vorgestellt. (jW)

Der Zionismus wurde aus dem Antisemitismus geboren. Zwar wehren sich zionistisch gesinnte Israelis zuweilen gegen diese historische Einsicht, weil ...

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