29.03.2010 / Inland / Seite 5

Berliner Wohltätigkeitsabzocke

Unternehmensberatung bewertete Sessel für 5000 und Maserati für 112000 Euro als »angemessen«

Bei den staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen den ehemaligen Geschäftsführer der Treberhilfe Berlin, Harald Ehlert, rückt nun die Unternehmensberatung Kienbaum ins Blickfeld. Die Berater hätten über Jahre in mehreren Gutachten Ehlerts Geschäftspraktiken als normal bewertet, berichtete das Hamburger Nachrichtenmagazin Der Spiegel am Wochenende vorab.

Gegen den inzwischen zurückgetretenen Chef der gemeinnützigen GmbH, die sich – finanziert durch öffentliche Zuwendungen und Spenden – angeblich für Obdachlose einsetzt, wird wegen Verdachts auf Untreue ermittelt. Ehlert war wegen der Anschaffung eines Luxuswagens der Marke Maserati als Diens...

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