12.03.2010 / Schwerpunkt / Seite 3

»Individuellem und kollektivem Druck standhalten«

Schreiben von Mitgliedern des Vorstands und Beirats der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Nordrhein-Westfalen an den RLS-Vorstand in Berlin

Lieber Heinz Vietze, lieber Florian Weis, Eure Entscheidung, den zugesagten Raum in der Rosa-Luxemburg-Stiftung für die Veranstaltung mit dem US-Politikwissenschaftler Norman Finkelstein nicht mehr zur Verfügung zu stellen, halten wir für nicht akzeptabel. Eine Veranstaltung, deren politische Brisanz vor allem in der Darstellung und Bewertung der Befunde des UNO-Berichts über den israelischen Gaza-Krieg bestanden hätte, ist unseres Erachtens durch die Satzungswerte und -ziele der RLS legitimiert.

Eure Begründung, daß der Bildungsauftrag der RLS »plurale Debatten« voraussetzt und deshalb eine Veranstaltung mit Norman Finkelstein nur mit einem Gegenpart durchgeführt werden sollte, ist für uns vor dem Hintergrund des Debattenanspruchs der Stiftung un...

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