06.03.2010 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Sie hatten nichts Banales an sich«

Gespräch mit Gianni Minà. Über Musiker und Sportler, Fidel Castro und Diego Maradona, Barack Obama und die »Hautfarbe« der US-Politik

Luis »Lucry« Cruz
»Kuba in der Epoche von Obama« heißt der neue, noch unfertige Dokumentarfilm des Italieners Gianni Minà (Kurzbiographie nächste Seite, Filmbesprechung in jW vom 15.2.). Nebenstehendes Gespräch fand vor drei Wochen am Rande der Berlinale statt. Gianni Minà, geboren am 17.5.1938 in Turin, wurde mit 21 Sportreporter beim italienischen Staatsfernsehen RAI und bald darauf dessen Korrespondent in den USA und Lateinamerika. Er drehte Filme über Muhammad Ali, Ray Charles, Sergio Leone und Diego Maradona. Am 26. Juni 1987 führte er für RAI ein Interview mit Fidel Castro – er sagt, auf Vermittlung von Oliver Stone. Das Interview war auf zwei Stunden angesetzt und dauerte 16. Vor drei Jahren stellte Minà die letzte Schnittfassung dieses Gesprächs auf der Berlinale vor, seine zweiteilige Doku »Memorias Cubanas: Un dia con Fidel« (90 Minuten) und »Memorias cubanas: Fidel cuenta el Che« (58 Minuten), Italien 1987/2007. Weiteres unter www.giannimina.it Was bringt einen italienischen Filmemach...

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