08.02.2010 / Abgeschrieben / Seite 8

Drei Geistliche kritisieren Dagdelen

In einem Brief an die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen (Die Linke) kritisierten drei evangelische Geistliche aus Nordrhein-Westfalen (Barbara von Bremen, Dortmund; Thomas Schöps, Gelsenkirchen; Thomas Wessel, Bochum) am Donnerstag, daß die Abgeordnete nach der Rede des israelischen Präsidenten Schimon Peres am 27. Januar im Bundestag sitzen geblieben war.

In dem Brief, aus dem inzwischen u. a. der Spiegel zitierte, heißt es: »saßen da und blieben sitzen, als sich der Bundestag erhob. Sie sitzen aber nicht, das ist uns klar, für eine Nazipartei im Parlament, sondern stehen für Die Linke. In Ihrer Fraktion werden Sie als ›Sprecherin Migrations- und Integrationspolitik‹ geführt. Zu wem sprechen Sie, wenn Sie sitzen bleiben? Sind auch die Anhänger der Hisbollah darunter, mit denen Sie auf Demos gehen und den ›Tod! Tod Israel!‹ verlangen?« Die Abgeordnete sei Gast in ihren Kirchen gewesen, aber: »Sie werden es nicht mehr sein, ...

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