26.11.2009 / Schwerpunkt / Seite 3

Blackwater in Pakistan

Berüchtigtes US-Söldnerunternehmen plant Drohnenangriffe und Kommandoaktionen. Privatarmee überwacht zudem NATO-Nachschub für Truppen in Afghanistan

Knut Mellenthin
Pakistans Innenminister Rehman Malik will zurücktreten, falls sich bewahrheiten sollte, daß die aus dem Irak berüchtigte Söldnerfirma Blackwater, die sich inzwischen Xe Services nennt, irgendwo in seinem Land aktiv ist. Das kündigte der unpopuläre Politiker, der mit der Ermordung von Benazir Bhutto in Zusammenhang gebracht wurde, am 21. November an. Jetzt könnte er in die Verlegenheit kommen, sein Versprechen einlösen zu müssen. Denn in einem umfangreichen Artikel für das US-Magazin The Nation hat Jeremy Scahill bisher unbekannte Details über die verdeckte Tätigkeit der Blackwater-Nachfolger in Pakistan zusammengefaßt.

Es geht dabei nicht um irgendeinen Autor und irgendeine Zeitschrift. The Nation, 1865 gegründet, ist die älteste noch existierende Wochenzeitung der Vereinigten Staaten und bezeichnet sich zuweilen gern als »Flaggschiff der Linken«. Der 45jährige Scahill ist schon seit Jahren ein angesehener Journalist und hat das wohl wichtigs...

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