19.09.2009 / Ausland / Seite 6

Den Druck auf Israel erhöhen

Britische Gewerkschaften wollen Waren aus illegalen Siedlungen boykottieren

Karin Leukefeld
Um der Forderung nach Gerechtigkeit für die Palästinenser Nachdruck zu verleihen, werden britische Gewerkschaften in Zukunft Waren aus Israel boykottieren. Mit überwältigender Mehrheit wurde ein entsprechender Antrag der Gewerkschaft der Feuerwehrleute auf dem Jahreskongreß (Trade Union Congress, TUC) in Liverpool verabschiedet, die dort vertretenen Gewerkschaften repräsentieren rund 6,5 Millionen Arbeiter in Großbritannien.

»Diese zielgerichtete Aktion – die sich gegen Waren aus den illegalen Siedlungen richtet und gegen Firmen, die an der Besatzung und dem Bau der Mauer verdienen – ist der richtige Weg nach vorn«, begründete der Kongreßvorsitzende Brendan Barber den Antrag. Es handele sich nicht um einen allgemeinen Boykott israelischer Waren und Dienstleistungen, denn das könne »den einfachen palästinensischen und israelischen Arbeitern schaden«. Der Boykott müsse vielmehr gezielt die Geschäftemacherei innerhalb der illegalen S...

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