18.09.2009 / Abgeschrieben / Seite 8

Gegner der Friedensbewegung

Eine »Gruppe Stipendiaten gegen Krieg und Imperialismus« der Rosa-Luxemburg-Stiftung protestierte am Donnerstag gegen die Auftritte von Kriegsbefürwortern bei der RLS-Ferienakademie (siehe jW vom 14.9.):

»Erst die militärischen Niederlagen, des Islam-Faschismus in Afghanistan 2002, und des panarabischen Nationalchauvinismus im Irak 2003 haben das Selbstmörderkollektiv Palästina so sehr ernüchtert, daß politische Bewegung entstehen kann und eine road map zwar nicht zum ewigen Frieden, aber möglicherweise zu halbwegs erträglichen Zuständen im Nahen Osten führen kann.« (Redaktion Bahamas, Berlin, 8. Juli 2003)

»Deshalb sind wir solidarisch mit Israel, was auch eine Solidarität mit Verteidigungsmaßnahmen aller Art einschließt. Die deutsche Linke wird den Nahost-Konflikt nicht lösen. Deshalb geht es uns nicht um konkrete Vorschläge für ein Vorankommen des Friedensprozesses.« (Grundsatzerklärung des BAK Shalom, Mai 2007)

Als Sti...

Artikel-Länge: 3552 Zeichen

Willkommen bei der Tageszeitung junge Welt

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich.

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe