25.07.2009 / Titel / Seite 1

Vereint gegen Iran

Rüdiger Göbel
In gleich 105 Städten weltweit soll an diesem Samstag ein »globaler Aktionstag für den Iran« veranstaltet werden. Mit grünen Bändchen, Lichterketten und Mahnwachen soll unter dem Internet-Twitter-Slogan »united4iran« (Vereint für Iran) Solidarität mit der Oppositionsbewegung am Persischen Golf bekundet werden. Vor dem Brandenburger Tor in Berlin und der UNO-Zentrale in New York hungern Exiliraner dem Regime change in Teheran entgegen. Befristet für drei Tage wollen sie nichts essen, um die Öffentlichkeit auf die Verfolgung und Unterdrückung der politischen Opposition in ihrem Heimatland aufmerksam zu machen, heißt es in einer Erklärung. So weit so gut.

Hintergrund der international koordinierten Kampagne sind die Massenproteste nach den Präsidentschaftswahlen im Iran Mitte Juni und die brutalen Repressionsmaßnahmen gegen die Anhänger des unterlegenen Kandidaten Mirhossein Mussawi. Dabei wurden nach Behördenangaben 20 Demonstranten getötet und...

Artikel-Länge: 3446 Zeichen

Willkommen bei der Tageszeitung junge Welt

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich.

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe