22.04.2009 / Schwerpunkt / Seite 3

Ahmadinedschad in Genf

»Der UN-Sicherheitsrat stabilisiert das Besatzungsregime«

Die iranische Internetplattform www.presstv.ir veröffentlichte die Rede des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad auf der Antirassismuskonferenz in Genf. junge Welt dokumentiert Auszüge in einer Übersetzung von Knut Mellenthin:

(...) Betrachten wir den UN-Sicherheitsrat, der eine Erbschaft des Ersten und Zweiten Weltkriegs ist. Welche Logik steht dahinter, daß sie (die »Siegermächte« USA, Sowjetunion, Großbritannien, Frankreich und China) sich selbst das Veto-Recht zusprachen? Wie vereinbart sich diese Logik mit menschlichen oder spirituellen Werten? (...) Bedeutet dieses (Veto-Recht) denn nicht Diskriminierung, Ungerechtigkeit, Verletzung von Menschenrechten und Demütigung der Mehrheit der Nationen und Länder?

(...) Zwang und Überheblichkeit sind die Ursachen von Unterdrückung und Kriegen. Obwohl heute viele Verfechter des Rassismus in Worten und Parolen rassistische Diskriminierung ver...

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