07.02.2009 / Titel / Seite 1

Piratenakt vor Gaza

Rüdiger Göbel
Die israelische Kriegsmarine hat am Donnerstag ein Schiff mit 60 Tonnen Hilfsgütern für die Palästinenser im Gazastreifen gestürmt und in einen eigenen Hafen umgeleitet (jW berichtete). In der EU und in den USA wurde der Coup im Mittelmeer stillschweigend geduldet wie zuvor schon das dreiwöchige Bombardement Gazas. In der arabischen Welt wurde der jüngste Überfall dagegen scharf kritisiert. Der Kooperationsrat der arabischen Golfstaaten (GCC) nannte das israelische Vorgehen eine »Piratenaktion«. Diese sei eine »Fortsetzung der verbrecherischen Politik Israels gegenüber dem palästinensischen Volk«, hieß es in einer am Freitag in Riad verbreiteten Stellungnahme des GCC-Generalsekretariats. Dem Kooperationsrat gehören Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait, Bahrain, Katar und das Sultanat Oman an. Das Gremium rief die Weltgemeinschaft, insbesondere den UN-Sicherheitsrat, auf, »ernsthafte Sofortmaßnahmen zur Sicherheit des libanesischen Sch...

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