24.01.2009 / Ansichten / Seite 8

Ein Hauch Kritik

Obama und der Nahe Osten

Rainer Rupp
Am Donnerstag hat Barack Obama zum ersten Mal als US-Präsident zu Gaza Stellung genommen. In einer Rede vor Mitarbeitern des amerikanischen Außenministeriums erklärte er seine Absicht, sich »aktiv und aggressiv für einen dauerhaften Frieden« im Nahen Osten einzusetzen. Die Dringlichkeit unterstrich er durch die Ernennung des ehemaligen Senators George Mitchell, des »Friedenstifters von Nordirland«, zum Sondergesandten für die Region. Um die zionistische Lobby jedoch nicht mit seiner Friedensinitiative zu verschrecken, bekräftigte ­Obama: »Damit es klar ist, Amerika ist der Sicherheit Israels verpflichtet und wird immer Israels Recht auf Selbstverteidigung gegen legitime Bedrohungen unterstützen.«

Von der demokratisch gewählten Hamas fordert Obama, daß sie »Israels Existenzrecht anerkennt, der Gewalt abschwört und sich an getroffene Abkommen hält«. Das soll sie offenbar tun, auch wenn Israel zuerst gegen Abkommen ...

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