20.10.2007 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Die Medien kommen ihrer Verpflichtung nicht nach«

Gespräch mit Florian Opitz. Über den Dokumentarfilm »Der große Ausverkauf«, Widerstand gegen Privatisierungen und das Versteckspiel von IWF und Weltbank

Stefan Huth
Florian Opitz (geb. 1973) ist als Dokumentarfilmregisseur für verschiedene Fernsehsender tätig. Filme u. a.: »Tibet – Mythos und Wirklichkeit« (Arte, 2001), »Die Araber – Geschichte eines Feindbildes« (WDR/ARD, 2003). Mit »Der große Ausverkauf« gab Opitz in diesem Jahr sein Kinodebüt.

Am 17. Mai startete »Der große Ausverkauf« in deutschen Kinos. In dem Film werden vier Protagonisten aus vier Kontinenten porträtiert – sie leben in Bolivien, Südafrika, auf den Philippinen und in England –, die allesamt mit den drastischen Folgen von Privatisierungen öffentlichen Eigentums konfrontiert sind und sich auf unterschiedliche Weise dagegen zur Wehr setzen. Der Film ist voraussichtlich ab Anfang kommenden Jahres als DVD erhältlich. Weitere Informationen unter dergroßeausverkauf.de.

Im Rahmen einer Recherche zu seiner nächsten Dokumentation, die die Aktivitäten ausländischer Erdölkonzerne im Nigerdel...

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