18.09.2007 / Schwerpunkt / Seite 3

Den Frieden neu erfinden

Weißbuch für Nahen Osten gefordert. Die »Allianz der Zivilisationen« und der israelisch-palästinensische Konflikt

Andrea Bistrich
Der Termin für die von US-Präsident George W. Bush für November nach Washington einberufene internationale Nahost-Konferenz rückt näher, das Hin und Her im Vorfeld steigert sich. Am Montag ließ Palästinenserpräsident Mahmud Abbas verkünden, er werde nicht teilnehmen, wenn es nur um eine gemeinsame Erklärung und nicht um ein verbindliches Friedensabkommen gehen sollte. Mittwoch und Donnerstag wird sich US-Außenministerin Condoleezza Rice mit ihm und dem israelischen Premier Ehud Olmert treffen, um den Gipfel vorzubereiten.

Ein vergleichbares Treffen hatte es im Sommer vor sieben Jahren gegeben. Es endete am 25. Juli 2000 in Camp David ergebnislos. Es ging auf eine Initiative des damaligen US-Präsident William Clinton zurück und führte den inzwischen verstorbenen PLO-Chef Yassir Arafat und den damaligen israelischen Ministerpräsidenten Ehud Barak zusammen. Seither sind mehr als 5000 Menschen durch Gewalt ums Leben gekommen, die Mehrheit von ihnen...

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