08.08.2007 / Ausland / Seite 6

»Kollektivbestrafung« kritisiert

Menschenrechtsorganisation in Israel bezeichnet Maßnahmen gegen Palästinenser als unverhältnismäßig

Die israelische Menschenrechtsorganisation B'Tselem hat die Reisebeschränkungen für Palästinenser im Westjordanland als unverhältnismäßige Kollektivbestrafung kritisiert. Israel unterhalte derzeit 47 Kontrollstellen in dem Autonomiegebiet und verbiete Palästinensern die Nutzung weiter Teile von Autobahnen, erklärte B'Tselem in einem am Dienstag vorgestellten Bericht. Diese Maßnahmen gingen über die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen hinaus.

Während einige Beschränkungen ursprünglich als Reaktion auf konkrete Bedrohungen eingeführt wurden, dienten sie inzwischen dazu, ein bequem ...

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