06.02.2007 / Ausland / Seite 7

»Nationaler Dialog« als Ausweg

Eine Begegnung mit Fahd Solaiman, Politbüromitglied der Demokratischen Front zur Befreiung Palästinas

Karin Leukefeld, Damaskus
Fahd Solaiman ist ein Mann der ersten Stunde in der Demokratischen Front zur Befreiung Palästinas* (DFLP). Heute gehört er neben dem Vorsitzenden der Organisation, Naif Hawatmeh, zu den führenden Politiker der DFLP und ist Mitglied in deren Politbüro. Die Zeit für das Gespräch in Damaskus ist knapp, die Lage in Palästina angespannt und die innerpalästinensischen Gespräche zwischen Fatah, Hamas und den anderen Parteien sind in vollem Gange – zumindest in der syrischen Hauptstadt. Und ohne weitere Fragen abzuwarten oder zuzulassen, klopft der vielbeschäftigte Mann sein Gegenüber zunächst einmal auf den politischen Hintergrund ab, bevor er beginnt, über die Lage der Palästinenser zu sprechen, in Deutschland.

Vor allem in Berlin lebten noch immer viele Palästinenser in der Illegalität, die meisten von ihnen kämen aus den Lagern im Libanon. Deutschland solle ihnen eine Perspektive geben, dürfe sie nicht verfolgen oder abschieben, das treibe vor all...

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