11.09.2006 / Schwerpunkt / Seite 3

Ali Baba und die 19 Räuber

Immer weniger Menschen glauben an die regierungsoffizielle Verschwörungstheorie des 11.September – der Spiegel aber bleibt dabei

Gerhard Wisnewski
Der 11. September 2001. Ein schöner, sonniger Herbstmorgen in New York. Es verspricht ein warmer Tag zu werden. Kein Lüftchen rührt sich. Plötzlich – um 8.46 Uhr – ist das Heulen eines Jets zu hören, dann ein Knall, ein Feuerball: Die neue Weltordnung hat begonnen.

Nach dem Einschlag des Düsenjets in den Nordturm des World Trade Centers kracht wenig später ein weiteres Flugzeug in den Südturm. Zwei weitere entführte Maschinen sollen auf ein Feld in Pennsylvania beziehungsweise in das Pentagon gestürzt sein. Binnen weniger Stunden wird der saudische Terroristenchef Bin Laden als Schuldiger ausgemacht. Er habe 19 Kamikaze-Hijacker losgeschickt, um die Vereinigten Staaten anzugreifen, heißt es.

Offene Fragen

So weit, so gut – beziehungsweise schlecht. Denn schon bald tauchten massive Zweifel an dieser offiziellen Version auf: Wie konnten vier lausige Piloten plötzlich die kühnsten Flugmanöver durchführen? Warum waren in Shanksville (Pennsylvania) und am ...

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