07.02.2006 / Ausland / Seite 1

Mohammed-Cartoons Teil eines Psychokriegs

Tote bei Protesten in islamischen Ländern. Publizist Nirumand warnt vor Militärschlägen gegen Iran

Rüdiger Göbel

Die Proteste gegen die in mehreren europäischen Zeitungen veröffentlichten Mohammed-Karikaturen erfassen immer mehr Länder. Bei Zusammenstößen mit Besatzungstruppen und einheimischen Hilfskräften wurden am Montag in Afghanistan vier Demonstranten getötet, auch in Somalia kam ein Demonstrant ums Leben. In Teheran warfen aufgebrachte Iraner Steine gegen die österreichische Botschaft, schlugen Fensterscheiben ein und entfachten Brände. Der Grund: Mehrere österreichische Zeitungen hatten in ihren Montagausgaben trotz anhaltender Kritik die Mohammed-Cartoons nachgedruckt. Proteste gab es auch in Indien, Ägypten, Indonesien, Thailand und dem Gazastreifen.

UN-Generalsekretär Kofi Annan ri...

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