26.04.2005 / Ansichten / Seite 4

»Wir prangern die schwarzen Schafe an«

Ein-Euro-Jobber ersetzen in Einzelfällen regulär Beschäftigte. Recherche-Spaziergänge bei Anbietern der Billigjobs. Ein Gespräch mit Guido Arnold

Andreas Grünwald

* Guido Arnold ist Sprecher des Wuppertaler Sozialforums

F: Die Sozialberatung Tacheles e.V. hat eine Liste von 1000 Ein-Euro-Jobs in Wuppertal veröffentlicht. Was ergibt sich daraus?

In der Aktion »Schwarze Schafe« haben die Initiative Agenturschluß sowie Labournet Germany aufgerufen, Institutionen anzuprangern, die Ein-Euro-Jobber beschäftigen. Das ist für Wuppertal mit der Liste gelungen. Sie zeigt, daß Ein-Euro-Jobber vielfach für Tätigkeiten herangezogen werden, die mit den Kriterien der Zusätzlichkeit und des öffentlichen Interesses nicht vereinbar sind: bei der Unterhaltung und Reparatur technischer Geräte und Geschäftsräume, im Bürobereich und an anderen Stellen. Das vollzieht sich gleichermaßen in Altenpflegeheimen, karitativen Einrichtungen, bei städtischen oder privaten Tr...

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