15.04.2005 / Inland / Seite 4

Sanktionen gegen Israel kontrovers diskutiert

Arbeitskreis Nahos der Böll-Stiftung lud zu Podiumsgespräch. Christa Nickels (Grüne) für Beobachtergruppe

Martina Schwarz

Man war sich einig im Saal 195 des Schöneberger Rathauses: Israel begeht gegenüber den Palästinensern Menschenrechtsverletzungen, und hiergegen muß international vorgegangen werden. Über die angemessenen Maßnahmen herrschte indes Uneinigkeit. Unter dem Titel »Ohne Schutz der Menschen und Wahrung der Menschenrechte wird es keinen Frieden geben in Nahost« hatte der Arbeitskreis Nahost des Bildungswerks der Heinrich-Böll-Stiftung am Mittwoch abend zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Vor etwa 90 Zuhörern referierte Najib Abu Rokaya, Vertreter der israelischen Organisation B’tselem, über die Menschenrechtslage im israelisch-palästinensischen Konflikt: Um den Widerstand der Palästinenser gegen die Besatzung zu brechen, begehe Israel nahezu täglich Verletzungen der Menschenrechte – durch Häuserzerstörungen, durch die Abriegelung der Gebiete und Errichtung von Checkpoints und natürlich den Bau der neuen Sperranlage und den Ausbau der Siedlungen. Internationale...

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