18.08.2004 / Inland / Seite 15

Erben des Antikommunismus

Der Historiker Horst Schneider analysierte die Arbeit des Dresdner Hannah-Arendt-Instituts

Wolfram Triller

Das Land Sachsen verfügt seit elf Jahren über ein »Kompetenzzentrum« für »empirische Diktaturforschung in theoriebildender Absicht« zur »Darstellung der Geschichte Sachsens in zwei aufeinanderfolgenden Diktaturen und der Entstehung des Freistaates in der friedlichen Revolution von 1989/90«. Mit der Gründung des »Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung« in Dresden wurde die Auseinandersetzung »mit der fast 60jährigen Zeit der Unterdrückung und wissenschaftlichen Gängelung« begonnen.

Das Institut setzt damit die Arbeit der 1978 gegründeten »Gesellschaft für Deutschlandforschung«, des Sammelbeckens der Totalitarismustheoretiker, fort und hat weitgehend dessen Funktion übernommen. Seine Aufgabe besteht in der Bereitstellung von »wissenschaftlichen Grundlagen« für die politische Klasse, um ein für allemal mit den sozialistischen Ideen abzurechnen. Die Mit...

Artikel-Länge: 2758 Zeichen

Willkommen bei der Tageszeitung junge Welt

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich.

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe