15.03.2018 / Feuilleton / Seite 9 (Beilage)

Landschaft, für sich

Das Glück des Staunens: Über die poetische Größe Jürgen Beckers

Jürgen Roth

Sicher, Hügel sind / Hügel.

Jürgen Becker

Dass Jürgen Becker 2014 der Büchner-Preis zugesprochen wurde, war die beste Entscheidung, die die zuständige Jury in den vergangenen zwanzig Jahren getroffen hat (zugegeben, 2004, mit Wilhelm Genazino, und 2005, mit Brigitte Kronauer, war sie auch auf der Höhe, aber warum wird zum Beispiel Ror Wolf von den Darmstädter Damen und Herren immerzu übergangen?).

Ich will oder muss einräumen, dass es mir fast nicht möglich ist, Jürgen Beckers schmales Buch »Graugänse über Toronto – Journalgedicht« (Berlin 2017) zu besprechen – oder überhaupt ein Buch von Jürgen Becker. Ein Buch von Becker nach gewöhnlichen Maßstäben zu rezensieren hieße, die in seinem Fall seit vielen Jahren durchaus zahlreich vorrätigen und nicht falschen, aber meist schalen, etwas ungenauen Feuilletonismen zu bemühen, vermöge derer man Beckers Arbeiten (eine »Folge von Variationen« nennt er sie: »man fängt von vorn an, auch / wenn man alles schon hinte...

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