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26.07.2017 / Ausland / Seite 7 (Beilage)

Zwei Stimmen für den Frieden

Am 30. Juli wird in Venezuela eine verfassunggebende Versammlung gewählt. Die Opposition boykottiert die Abstimmung

André Scheer

Es war eine Überraschung, als Venezuelas Präsident Nicolás Maduro am 1. Mai 2017 während der Kundgebung zum Tag der Arbeit in Caracas den Spieß umdrehte und die Einberufung einer verfassunggebenden Versammlung, der Constituyente, ankündigte. Eine solche hatten führende Vertreter der Opposition in den Monaten und Jahren zuvor immer wieder gefordert, um die Regierung aus dem Amt zu drängen. Nun ging der Staatschef in die Offensive und begründete das damit, dass die Constituyente das Forum sein könne, um die Venezolaner zusammenzubringen und den Frieden im Land zu sichern.

Das südamerikanische Land wird seit Monaten von einer Protestwelle erschüttert. Zwar ist die Beteiligung an den anfangs nach Zehntausenden zählenden Großdemonstrationen der Regierungsgegner im Laufe der Zeit abgeebbt, doch militante Kleingruppen liefern sich nach wie vor Straßenschlachten mit den Sicherheitskräften. Bis Ende Juni wurden nach Angaben des vom Kulturministerium betriebenen Ru...

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