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07.05.2016 / Antifa / Seite 7 (Beilage)

Der Fall Anna Ebermann

Würzburg soll einen Stolperstein zum Gedenken an die Kommunistin bekommen, die dort ­denunziert wurde. In Berlin, wo sie getötet wurde, ist längst eine Straße nach ihr benannt

In Berlin gibt es schon lange eine Anna-Ebermann-Straße, eine Gedenktafel für die kommunistische Widerstandskämpferin und eine Dokumentation des Museums Lichtenberg. Auch eine Wikipedia-Seite informiert über ihr Leben. Doch in Rottenbauer, heute ein Stadtteil von Würzburg, wo sie am 10. Februar 1891 als Anna Ziegler geboren wurde und wo später ihr Schicksal besiegelt wurde, erinnert nichts an sie. Das wird sich nun ändern. Am 5. Juli soll für sie ein Stolperstein verlegt werde, »genau an dem Ort, wo sie verhaftet wurde«, so der Würzburger Linke Holger Grünwedel, der für die Gedenkarbeit Kontakt zu möglichen Nachkommen der Widerstandskämpferin sucht.

Bekannt ist: Anna Ebermann kam aus einer politischen Familie, ihr Bruder Lorenz Ziegler, in dessen Haus sie verhaftet wurde, war zeitweise zweiter Bürgermeister, stellvertretender Feuerwehrkommandant und SPD-Obmann in Rottenbauer. Sie wurde 1931 Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD). Mit ihrem ...

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