17.03.2016 / Feuilleton / Seite 17 (Beilage)

»Deutschland ist nach wie vor Comic-Entwicklungsland«

1991 wurde der Verlag Reprodukt gegründet. Ein Gespräch mit Dirk Rehm

Sven Jachmann

In den vergangenen 25 Jahren hat sich auf dem deutschen Comic-Markt einiges getan: Der Heftchen-Boom und das Manga-Phänomen in den 90ern, die stetige Popularisierung der Graphic Novel in den nuller Jahren. In den letzten zehn Jahren hat auch die mediale Berichterstattung enorm zugenommen. Wie hat sich das auf die Entwicklung ihres Verlags Reprodukt ausgewirkt?

Entscheidend für das Wachstum von Reprodukt war, dass sich durch das neue Labeling als »Graphic Novels« der Buchhandel für Comics wieder geöffnet hat, nachdem man sich dort lange mit Präsentation und Verkauf schwer getan hatte. Über diesen Umweg hat sich der Comic Stück für Stück Platz im Handel zurückerobert und durch die Präsenz in Buchläden eine Chance, ein interessiertes Publikum zu erreichen. Aber natürlich waren und sind das Interesse sowie die Berichterstattung der Medien unerlässlich für den Erfolg der Graphic Novel.

Gab es Veröffentlichungen, die Sie heute bereuen oder anders angehen würden?

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