Gegründet 1947 Sa. / So., 20. / 21. Juli 2019, Nr. 166
Die junge Welt wird von 2201 GenossInnen herausgegeben
27.01.2016 / Thema / Seite 2 (Beilage)

»Wir sind mittendrin«

»Wehret den Anfängen« ist längst überholt

Esther Bejarano

Liebe Freundinnen und Freunde. Die Ereignisse der letzten Tage und Wochen lassen mir keine Ruhe. Ich kann nicht anders, ich muss laut aufschreien. Es ist Zeit für einen Aufschrei von uns allen. Es muss ein unüberhörbar lauter sein, der bis in den letzten Winkel unseres Landes und der ganzen Welt widerhallt. Es ist unvorstellbar, dass wir 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Ende des Faschismus wieder so viele Opfer beklagen müssen. Opfer der Barbarei, der menschenverachtenden Ideologie durch Terror, Faschismus, Antisemitismus, Ausländerhass. Ich trauere um die Opfer in unserem Land, verursacht durch den NSU (Nationalsozialistischen Untergrund, jW) und andere Neonazis. Meine Trauer gilt den Opfern der Anschläge von Paris (durch islamistische Terroristen am 13. November 2015, jW), von Ankara (durch islamistische Selbstmörder am 10. Oktober 2015 bei einer Demonstration der linken Demokratischen Partei der Völker [HDP], jW), von Beirut (Selbstmörder zü...

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