23.09.2015 / 0 / Seite 7 (Beilage)

»Aufwertung ist notwendig«

Erzieherinnen und Sozialarbeiter kämpfen: Ver.di will mit »unkonventionellen Streikformen« für bessere Arbeitsbedingungen sorgen. Ein Gespräch mit Dagmar Schorsch-Brandt

Interview: Daniel Behruzi

Dagmar Schorsch-Brandt ist stellvertretende Landesbezirksleiterin von ver.di Baden-Württemberg und Leiterin des Landesfachbereichs Gemeinden

Ein wichtiges Thema beim ver.di-Bundeskongress in dieser Woche wird der Tarifkonflikt im Sozial- und Erziehungsdienst sein. Das Schlichtungsergebnis haben fast 70 Prozent der abstimmenden Gewerkschaftsmitglieder abgelehnt. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände, VKA, wiederum will nicht nachbessern. Wie geht es nun weiter?

Die Delegierten der bundesweiten Streikkonferenz haben entschieden, dass weitergestreikt wird – allerdings mit der Maßgabe, dass wir die Arbeitgeber wirkungsvoll treffen. Das bedeutet: Wir müssen uns neue, unkonventionelle Streikformen überlegen.

Was kann das beispielsweise heißen?

Das kann ich schlecht gegenüber der Presse sagen, sonst wissen es die Arbeitgeber auch. Unser Problem ist zum Beispiel in den Kindertagesstätten, dass wir die Arbeitgeber dort – anders als ...

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