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27.05.2015 / 0 / Seite 5

Warum werben Sportler für Schokocreme?

15 Prozent der Minderjährigen sind übergewichtig. Karin Binder von der Linkspartei fordert ein Verbot der Lebensmittelwerbung für Kinder

Markus Bernhardt

Fröhlich-bunte Frühstücksflocken, die zur Hälfte aus Zucker und Fett bestehen, Fruchtjoghurt, der mehr Zucker enthält als Limonade, aber keine Früchte. Als sogenannte Zwischenmahlzeit Schokoriegel und/oder Chips, beworben von Profikickern. Die Schulkantine bietet im Gegenzug zerkochten Broccoli und lauwarme Kartoffeln. Nachmittags Softdrinks im Sportverein. Und wenn es die dort nicht gibt, dann erinnert daran ein Sponsor mit seinem Logo. Die meisten Kinder kommen recht unbeschadet durch diesen täglichen Hindernisparcours, den die Marketingstrategen der Lebensmittelindustrie aufgestellt haben.

Aber nicht alle. Es gibt immer mehr Kinder mit Bluthochdruck, Diabetes und Atemwegsleiden, die auf ungesunde Essgewohnheiten zurückzuführen sind. Mittlerweile sind 15 Prozent der Minderjährigen übergewichtig, sechs Prozent sogar fettleibig – und die Zahl wächst. Es gibt deshalb Gesundheitsexperten, die fordern: Lebensmittelwerbung, die sich an Kinder und Jugendliche ...

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