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18.07.2012 / 0 / Seite 8 (Beilage)

Schlechte Verlierer

US-Medien zeigen Schadenfreude über Choleraerkrankungen in Kuba. Gesundheitssystem der Insel braucht Vergleich mit dem Norden nicht zu ­scheuen

Santiago Baez

Anfang Juli schreckte eine Mitteilung des kubanischen Gesundheitsministeriums auf. Zum ersten Mal nach 130 Jahren sind auf der Insel mehrere Fälle von Cholera aufgetreten. Die Infektion galt bis dahin als eine der in Kuba ausgerotteten Krankheiten. Eine Kombination aus anhaltend starker Hitze, schweren Regenfällen und verunreinigten Trinkwasserreservoirs hatte nun jedoch offenbar dazu geführt, daß die schwere Durchfallerkrankung wieder um sich greifen konnte. Wie das Ministerium mit Datum vom 2. Juli informierte, seien 98 Prozent der gut 130000 Einwohner in dem betroffenen Bezirk Manzanillo sofort medizinisch untersucht worden. Dabei seien bei 1000 Menschen Erkrankungen festgestellt worden, bei denen es sich in 53 Fällen um Cholera gehandelt habe. Drei ältere Menschen im Alter von 95, 70 und 66 Jahren seien an den Folgen verstorben, nachdem ihr Organismus durch chronische Vorerkrankungen bereits geschwächt gewesen sei. Es werde jedoch genau untersucht, ob...

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