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28.09.2011 / 0 / Seite 10 (Beilage)

Standortkrieger zur See

Die IG Metall zwischen gesellschaftspolitischem Anspruch und Rüstungslobbyismus. Von Dago Langhans

Dago Langhans

Kai Burmeister, zuständig beim IG-Metall-Vorstand für Wehrtechnik und zudem Koordinator des Betriebsräte-Arbeitskreises »Wehrtechnik und Arbeitsplätze« hat keinen leichten Job. Seit 1989 sind von 400000 gesamtdeutschen Arbeitsplätzen in der Rüstungsindustrie nach seinen Angaben nur noch rund 80000 übrig geblieben. Im militärischen Schiffbau sind aktuell nach neueren Berechnungen 12000 Menschen beschäftigt.

Autoren der Website GermanForeign­Policy haben unlängst eine im Auftrag der IG Metall erstellte Studie publik gemacht, die den Blick auf den europäischen Rüstungsmarkt schärft, aber auch gewaltige Fragen aufwirft, wie innig sich die Gewerkschaftsoberen mit der Militärindustrie verbandeln. Zu den Verfassern der Untersuchung »Perspektiven der deutschen militärischen Schiffbaukapazitäten im europäischen Kontext« zählen neben Kai Burmeister die gewerkschaftsnahen Unternehmensberatungen Wilke, Maack und Partner in Hamburg und PCG-...

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