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30.04.2011 / 0 / Seite 2 (Beilage)

Selbstbeschädigung ist Chefsache

Verbissen kämpft ver.di-Chef Bsirske für die Einschränkung des Streikrechts von Minderheitsgewerkschaften. Doch der Widerstand in den eigenen Reihen nimmt zu

Daniel Behruzi

Die »Tarifeinheit« erhitzt weiterhin die Gemüter. In ver.di ist das Thema mittlerweile zur größten Auseinandersetzung seit Bestehen der Dienstleistungsgewerkschaft geworden. Verbissen kämpft deren Vorsitzender Frank Bsirske für die vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) gemeinsam erhobene Forderung, das Streikrecht sogenannter Minderheitsgewerkschaften per Gesetz einzuschränken. Dennoch sprechen sich im Vorfeld des im September stattfindenden Bundeskongresses mehr und mehr ver.di-Gliederungen öffentlich gegen die Initiative aus. Und die Bundesregierung kann sich bislang nicht dazu durchringen, den verfassungsrechtlich problematischen Vorstoß zu wagen, was BDA-Chef Dieter Hundt zu Wutausbrüchen treibt.

Anlaß von Hundts jüngster Tirade ist der Arbeitskampf, mit dem die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) die privaten Konkurrenten der Bahn AG auf ein einheitliches Tarifniv...

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