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08.03.2011 / 0 / Seite 8 (Beilage)

Weiblich, fleißig, mies bezahlt

Migrantinnen in Deutschland leisten ­unverzichtbare Arbeit und bekommen dafür wenig Geld und Anerkennung

Claudia Wangerin

Es sind nicht nur die Reinigungskräfte aus der Türkei, dem Maghreb oder Ex-Jugoslawien– ein wesentlicher Teil der gesellschaftlich notwendigen Arbeit wird in Deutschland von Migrantinnen erledigt. Auch aus dem Gesundheitswesen sind sie nicht mehr wegzudenken: 13 bis 18 Prozent der Kranken- und Altenpflegerinnen sowie der Pflegehelferinnen haben nach Angaben des Fachbereichs Gesundheitspolitik der Gewerkschaft ver.di einen »Migrationshintergrund«. In diesem Bereich sind sie verhältnismäßig oft sozialversicherungspflichtig beschäftigt und verfügen über einen geregelten Aufenthaltsstatus. Nicht wenige von ihnen haben in ihren Herkunftsländern höhere Qualifikationen erworben, arbeiten aber, weil diese in Deutschland nicht anerkannt werden, im schlechter bezahlten Helferbereich. Ihr Potential ist somit nicht einmal erschlossen. Dabei ist ihre Arbeit auch aufgrund der demographischen Entwicklung für die Gesellschaft unverzichtbar.

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